STUDIEN:
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SINKENDER KRANKENSTAND BEI ARBEITNEHMERN IN DEUTSCHLAND-- ABER STEIGENDE TENDENZ PSYCHISCHER ERKRANKUNGEN


Während die absolute Zahl der Krankheitstage der Arbeitnehmer in Deutschland stetig sinkt, nehmen Fehltage aufgrund psychischer Störungen deutlich zu. Im Jahr 2005 wurden die niedrigsten krankheitsbedingten Fehlzeiten seit 30 Jahren erreicht; im Durchschnitt 10,6 Kalendertage pro Arbeitnehmer und Jahr. Der Krankenstand insgesamt hat sich über alle Krankheitsarten gesehen seit Beginn der Neunziger Jahre fast halbiert (Rückgang um 47 %); die einzige Ausnahme hierbei bilden die psychischen Störungen, bei denen die Krankheitstage seit 1991 um 33 % zugenommen haben. Psychische Erkrankungen sind inzwischen die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit ! Die Zahl der aufgrund psychischer Störung stationär Behandlungsbedürftigen ist in den letzten 20 Jahren ebenfalls angestiegen, und zwar etwa um das zweieinhalbfache. (Quelle: "Faszination Seele" II/ 2007)


BERUFSSPEZIFISCHE UNTERSCHIEDE

Einer Übersichtsstudie der Bundes- Psychotherapeutenkammer zufolge treten psychische Erkrankungen in unterschiedlichen Berufsgruppen verschieden häufig auf. Auch bei dieser Studie wurde festgestellt, daß quer durch alle Berufsgruppen die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen deutlich im Steigen begriffen sind.

Berufsspezifisch erkannten die Forscher aber auch Unterschiede: In Dienstleistungsberufen, besonders im Gesundheits- und Sozialwesen, in öffentlichen Verwaltungen, bei Banken und Versicherungen und in der Telekommunikations- branche, liegt der Anteil von Krankheitstagen wegen psychischer Erkrankungen an der Gesamtzahl der Krankheitstage deutlich höher als in klassischen Arbeiterberufen wie beispielsweise Land- und Forstwirtschaft oder (sogar !) dem Baugewerbe.

Die Gründe für die überproportionale Zunahme in den genannten Berufen sehen die Forscher vor allem in steigendem Zeitdruck, Über- oder Unterforderung und steigender Schwierigkeit oder Komplexität der Aufgaben bei gleichzeitig geringem Handlungsspielraum und Einfluß auf den Gesamtarbeitsprozeß und mangelnder Anerkennung. Auch ungünstige allgemeine Rahmenbedingungen wie die steigende Zahl unsicherer Arbeitsverhältnisse, steigende Arbeitslosigkeit und der Wegfall sozialer Strukturen beschleunigen die Zunahme von psychischen Störungen bei Arbeitnehmern.

Bei den großen Krankenkassen AOK, DAK und BKK waren im Jahre 2004 die psychischen Störungen hinter Muskel- und Skeletterkrankungen, Unfällen und Atenwegserkrankungen vierthäufigste Ursache aller Arbeitsunfähigkeits- Tage, bei der BARMER sogar die dritthäufigste!

An Krankheitsbildern sind vor allem depressive und neurotische Störungen, das sogenannte "Burnout", Angsttörungen und Überlastungsstörungen zu nennen. Auffällig war in dieser Untersuchung, daß die Fallzahlen insbesondere bei jüngeren Arbeitnehmern unter 30 Jahren überproportional ansteigen.

Hierbei muß außerdem angemerkt werden, daß die Dauer der Krankschreibung pro Erkrankungsfall bei den körperlichen Erkrankungen im Durchschnitt bei 12 Tagen lag, bei psychischen Störungen hingegen bei 29 Tagen !


 


Untenstehend finden sie Links zu Initiativen, Projekten oder Organisationen, die wir ausgesucht haben, weil wir sie gut oder unterstützenswert, auf jeden Fall aber kennenlernenswert finden-- was Sie durch Klick auf die jeweilige www.- Adresse ganz einfach tun können !


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Psychosoziale Projekte Saar-Pfalz
-der "Trägerverein" der Projektgruppe wurde 1983 als Verein "Hilfen für psychisch Kranke e. V." in Homburg gebründet.

Betreutes Wohnen und eine Angehörigengruppe waren die ersten Projekte; die Tagescafés für psychisch kranke und für demente Menschen und verschiedene ambulante und berufsintegrative Hilfen sind heute die wichtigsten.

PSP Homburg 

Zur Homepage: www.psp-homburg.de


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KiGGS- Studie zur Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Die sogenannte KiGGS- Studie, die im Auftrag der Bundesregierung von Forschern des Berliner Robert- Koch- Institutes durchgeführt wurde, ist die bisher größten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

Im Rahmen der Studie wurden zwischen 2003 und 2006 an 167 Orten fast 18000 Kinder nach einheitlichen Kriterien zu verschiedenen Aspekten ihrer gesundheitlichen Situation untersucht, unter anderem zur motorischen Entwicklung, zur Umweltbelastung und zur seelischen Gesundheit.

Ziel der Studie, deren erste Ergebnisse im Mai 2007 veröffentlicht wurden, ist es, umfassende Daten zur gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu erfassen und die Ergebnisse an die Politik, die Fachwelt und die allgemeine Öffentlichkeit  weiterzugeben.

Der Wissensstand über den Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in Deutschland soll verbessert werden, damit Problemfelder und Risikogruppen erkannt, Gesundheitsziele definiert und Ansätze für Hilfsmaßnahmen und Prävention entwickelt werden können.

--Glücklicherweise wird die erkenntnisreiche und aussagekräftige Studie zwischen 2014 und 2016 mit einer "Welle 2" genannten weiteren Datenerhebung  fortgeführt !


Zur Homepage: www.kiggs.de


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Kinderhilfe e. V. Saar
Eine seit 1999 helfende Initiative zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in medizinischer, psychologischer oder sozialer Hinsicht, aktuell aktiv in den Projekten Essen, Bildung und Kultur, Klinikclowns und Einzelprojekte.


Zur Homepage:  www.kinderhilfe-saar.de

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Blieskasteler Freunde und Helfer- Schutzengel für Kinder e. V.

Eine 2009 gegründete, ehrenamtliche Initiative, die beeindruckend hilfreiche und sehr unbürokratische Unterstützungsmassnahmen für schwerkranke Kinder möglich macht, die sonst nicht möglich wären.

Logo Schutzengel






Zur Homepage:  www.blieskasteler-schutzengel.de

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startsocial

"startsocial", 2000 gegründet, ist eine Initiative mehrerer großer Wirtschaftsunternehmen unter Schirmherrschaft des/ der jeweiligen Bundeskanzlers/ -kanzlerin mit der Zielsetzung der nachhaltigen Förderung ehrenamtlicher sozialer Projekte durch Wissenstransfer professioneller Berater aus der Wirtschaft oder dem Sozialmanagement.

Grundlage ist die Überlegung, daß für ehrenamtlich organisierte soziale Projekte langfristig betrachtet die Hilfe zur Selbsthilfe wirkungsvoller ist als einmalige finanzielle Zuwendungen.

"startsocial" bietet also keine Geldspenden, sondern "Wissensspenden" in Form von Beratungsstipendien: Professionelle Vermittlung von Fachkenntnissen und Fähigkeiten im Hinblick auf Finanzierung, Spendenerwerb, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Arbeitsform, Struktur, u. a. mit der Zielsetzung, auch kleine Gruppen und Vereine dazu zu befähigen, langfristig stabil und effektiv zu arbeiten.
 

zur Homepage: www.startsocial.de


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HelpDirect
HelpDirect, 1999 gegründet, gilt als das führende europäische Spendenportal für internationale Hilfsprojekte im Bereich der humanitären Hilfe, sowie des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes.

HelpDirect.org stellt umfassend Hilfsprojekten aus 130 Ländern von über 500 Hilfsorganisationen vor. Auf dem Spendenportal kann sicher für jedes einzelne Projekt online gespendet werden.

Die Nutzung des Dienstes ist kostenlos. Die Spenden fließen direkt den Hilfsorganisationen zu. Initiator von HelpDirect.org ist der 1999 von Internet-Managern in München gegründete gemeinnützige Verein „Aktion HelpDirect e.V.“ mit Hauptsitz in Bonn und bundsweit aktiven Mitgliedern. Alle Mitarbeiter arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.

helpdirect Hilfsorganisation
Zur Homepage: www.helpdirect.org


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j.o.s.h - Kinder- und Jugendbüro der Stadt Homburg
Im Rahmen des Programms Jugendorientierte Stadt Homburg, kurz j.o.s.h., sind die Mitarbeiter/innen des Kinder- und Jugendbüros Ansprechpartner für alle Kinder und Jugendliche der Stadt Homburg.

  Logo j.o.s.h Jugendorientierte Stadt Homburg  
Zur Homepage: http://www.josh.homburg.de


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betterplace
Betterplace.org ist eine globale Internet-Plattform, die Privatpersonen, Unternehmen und Hilfsorganisationen direkt zusammenführt.

Auf ihr präsentieren einzelne Menschen, Unternehmen und Hilfsorganisationen Entwicklungsprojekte, für die sie Unterstützung suchen. Andere Menschen beobachten, diskutieren und bewerten diese Projekte, um schließlich individuell auszuwählen und konkret zu geben: Geld, eine Sachleistung, ihre Arbeitskraft, Wissen oder - auf der Plattform selbst, dass kostbarste Gut überhaupt - ihr Vertrauen. Was sie dafür zurückbekommen, ist fortlaufendes multimediales Feedback und das motivierende Erlebnis, welch positive Veränderung schon mit geringsten Mitteln möglich ist.

betterplace.org lebt dabei von einer sich selbst regulierenden Community. Durch selektives Netzwerken, das zu Vertrauen führt. Durch den weltweiten Austausch konstruktiver Ideen. Und durch gegenseitige Transparenz aller Akteure: so präsentieren Grassroots-Initiativen ihre Projekte, so sponsern Unternehmen Projekte im Rahmen ihrer CSR, so begegnen Hilfsorganisationen neuen Zielgruppen.

Melden Sie sich - auch als Privatperson - an und helfen Sie uns, unsere Projekte anderen vorzustellen!


Zur Homepage

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Herzenssache
"Herzenssache e. V." ist eine Kinderhilfsaktion, die gemeinsam von Südwestrundfunk (SWR) und Saarländischem Rundfunk (SR) getragen und von der SPARDA Bank Südwest, der SPARDA Bank Baden- Württemberg, der DEVK Versicherung und dem BHW unterstützt wird. Sie steht unter der Schirmherrschaft des ehemaligen baden- württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth.

Bei dieser Hilfsaktion gehen die konkrete Unterstützung von Hilfsprojekten zugunsten benachteiligter Kinder oder Familien im Sendegebiet mit der Berichterstattung über die Projekte in Radio und Fernsehen einher, so daß die Projekte nicht nur von der finanziellen Förderung, sondern auch von der öffentlichkeitswirksamen Berichterstattung in den Medien profitieren.

Weil der Verwaltungsaufwand von den Kooperationspartnern übernommen wird, können alle eingenommenen Spenden ohne Abzug weiterverteilt werden.--  Auch wir kamen schon in den Genuß einer Förderung durch "Herzenssache" !

http://www.swr.de/herzenssache/-/id=6139072/property=download/nid=100806/1xujg12/index.jpg

Zur Homepage: www.swr.de/herzenssache

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